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Jensen Huang: KI wird die Welt bis 2030 nicht untergehen lassen

Laut einem Video von Neural Nutshell hält der Nvidia-Chef Warnungen vor dem Weltuntergang für verantwortungslos und wissenschaftlich unbegründet. Huang fordert, Sicherheitsprüfungen zu verstärken und bestehende Gesetze anzuwenden, bevor neue Regeln geschaffen werden.

Jensen Huang, der CEO von Nvidia, sagt in einem Video von Neural Nutshell, seiner Ansicht nach liege die Wahrscheinlichkeit, dass künstliche Intelligenz bis 2030 das Ende der Welt verursache, bei null. Er bezeichnet solche Vorhersagen als verantwortungslos und hält sie für wissenschaftlich nicht fundiert.

Huang zufolge kann KI sowohl für gute als auch für schädliche Zwecke eingesetzt werden. Deshalb müssten Unternehmen mehr Entwicklungsarbeit in die Sicherheit, in Tests und in die Überprüfung der Einhaltung von Standards investieren. Außerdem sagt er, dass KI-Unternehmen sich zunehmend von der Forschung auf die Produktentwicklung und den groß angelegten Betrieb verlagern.

Zur Regulierung sagt Huang, zunächst sei es sinnvoll, bestehende Gesetze anzuwenden — etwa die Vorschriften zur Produkthaftung. Über neue Gesetze solle seiner Ansicht nach entschieden werden, wenn sich gezeigt habe, welche Lücken bei der Anwendung der geltenden Vorschriften zutage treten.

Neural Nutshell merkt jedoch an, dass die bestehenden Gesetze nicht für Maschinen geschaffen wurden, die eigenständig Entscheidungen treffen können. Das Video behandelt auch das Spannungsverhältnis zwischen der rasanten KI-Entwicklung in den USA und den Sicherheitsanforderungen.

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=vPJBfbp8EDQ